Ein Vertrag entsteht nicht allein durch das Besuchen der Website. Vor dem Absenden einer Bestellung siehst du Produkte, Gesamtpreis, Liefer- beziehungsweise Leistungsumfang und akzeptierst diese AGB ausdrücklich.
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Geltung und Vertragspartner
Diese AGB gelten für Bestellungen und Buchungen über den Simulix Shop und den Eight Bit Schweiz Shop sowie für darüber abgewickelte Domains, Mailhosting-Angebote, digitale Inhalte, Dienstleistungen, Offerten, Passivmitgliedschaften und – soweit angeboten – Mietartikel.
Vertragspartner ist der Verein Simulix, Unterer Burghaldenweg 5, 4410 Liestal, Schweiz (nachfolgend «Simulix»), sofern im konkreten Angebot ausdrücklich kein anderer Vertragspartner genannt wird.
Individuelle Vereinbarungen, freigegebene Offerten und produktspezifische Bedingungen gehen diesen AGB vor. Abweichende Bedingungen der Kundschaft gelten nur, wenn Simulix ihnen ausdrücklich zustimmt.
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Angebot, Bestellung und Vertragsabschluss
Produktdarstellungen und Suchergebnisse sind Einladungen zur Bestellung und noch kein verbindliches Angebot. Vor dem Absenden kann die Bestellung im Warenkorb und Checkout geprüft und korrigiert werden.
Mit dem entsprechend beschrifteten Bestellbutton gibt die Kundin oder der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Eine automatische Eingangsbestätigung dokumentiert den Eingang, bedeutet aber noch nicht zwingend die Annahme. Der Vertrag entsteht durch ausdrückliche Auftragsbestätigung, Freigabe der Leistung oder Versand beziehungsweise Bereitstellung.
Simulix kann eine Bestellung ablehnen, wenn ein Artikel nicht verfügbar ist, Angaben offensichtlich falsch sind, ein begründeter Betrugs- oder Missbrauchsverdacht besteht oder die Leistung rechtlich beziehungsweise technisch nicht erbracht werden kann. Bereits eingegangene Zahlungen werden in diesem Fall vollständig auf das ursprüngliche Zahlungsmittel zurückerstattet.
Die Vertragsinformationen und der Annahmezeitpunkt werden elektronisch dokumentiert. Bestellbestätigungen sollten für die eigenen Unterlagen aufbewahrt werden.
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Preise, Versandkosten und Gutscheine
Alle Preise sind Detailpreise in Schweizer Franken (CHF). Sie enthalten die obligatorischen, nicht frei wählbaren Zuschläge. Eine Mehrwertsteuer wird nur ausgewiesen, wenn Simulix dafür registriert und gesetzlich dazu verpflichtet ist. Massgeblich ist der im letzten Bestellschritt ausgewiesene Gesamtpreis.
Versandkosten werden bei physischen Artikeln produktbezogen beziehungsweise anhand des Gesamtgewichts berechnet und vor der verbindlichen Bestellung konkret ausgewiesen. Digitale Produkte, Domains und Mailhosting verursachen keine physischen Versandkosten.
Preise können sich vor einer Bestellung ändern, etwa aufgrund von Lieferanten-, Registry- oder Wechselkursänderungen. Für eine angenommene Bestellung bleibt der bestätigte Preis verbindlich. Bei einem für beide Seiten eindeutig erkennbaren Preis- oder Systemfehler nimmt Simulix Kontakt auf; ohne Einigung wird die betroffene Position storniert und vollständig erstattet.
Gutscheine gelten nur innerhalb ihrer ausgewiesenen Laufzeit, Produkte und Einlösebedingungen. Sie sind grundsätzlich nicht auszahlbar und nicht miteinander kombinierbar, sofern beim Gutschein nichts anderes angegeben ist. Ein Gutschein kann auch den Preis oder die Kaution einer Miete reduzieren beziehungsweise vollständig erlassen, wenn dies ausdrücklich hinterlegt ist.
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Zahlung, Rechnung und Zahlungsverzug
Verfügbare Zahlungsarten werden im Checkout angezeigt. Online-Zahlungen werden sicher über Stripe verarbeitet. Bei einem Gesamtbetrag von CHF 0.00 wird keine Zahlung ausgelöst.
Ein Kauf auf Rechnung ist nur für angemeldete und freigeschaltete Kundenkonten verfügbar. Die Freischaltung kann manuell erfolgen oder wird in der Regel ab einem bisherigen Einkaufsvolumen von insgesamt CHF 1’000 gewährt; ein Anspruch darauf besteht nicht. Die Rechnung enthält einen Schweizer QR-Zahlteil und ist innerhalb der auf der Rechnung genannten Frist zu begleichen. Dies gilt auch für manuell erstellte Service- oder Mietrechnungen.
Bei Mieten kann zusätzlich Barzahlung bei Abholung angeboten werden. Welche Zahlungsart gilt, steht in der Buchungsbestätigung. Simulix kann Zahlungsarten für künftige Bestellungen aus sachlichen Gründen einschränken, beispielsweise nach Zahlungsverzug oder fehlgeschlagenen Zahlungen.
Nach Ablauf einer Zahlungsfrist kann Simulix mahnen und den gesetzlichen Verzugszins verlangen. Notwendige Inkasso- oder Verfahrenskosten werden nur im gesetzlich zulässigen und tatsächlich begründeten Umfang weiterbelastet.
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Versand, Lieferung und Verfügbarkeit
Physische Waren werden an die im Checkout zugelassene Lieferadresse versandt. Lieferzeitangaben sind realistische Richtwerte, sofern kein fester Termin ausdrücklich bestätigt wurde. Bei wesentlichen Verzögerungen informiert Simulix und ermöglicht eine angemessene Nachfrist oder – wenn die Lieferung nicht mehr sinnvoll ist – die kostenfreie Aufhebung der betroffenen Position.
Einzelne Artikel können direkt von sorgfältig ausgewählten Lieferanten oder Logistikpartnern versandt werden. Teillieferungen erfolgen nur, wenn sie zumutbar sind; dadurch entstehen ohne vorherige Zustimmung keine zusätzlichen Versandkosten.
Die Gefahr des zufälligen Untergangs oder einer Beschädigung geht bei Konsumentinnen und Konsumenten erst mit der Übergabe der Ware über. Offensichtliche Transportschäden sollten möglichst rasch dokumentiert und gemeldet werden, damit Ansprüche gegenüber dem Transportdienstleister gesichert werden können.
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Digitale Produkte und Lizenzschlüssel
Digitale Inhalte und Lizenzschlüssel werden nach Annahme und erfolgreicher Zahlungsprüfung elektronisch bereitgestellt. Es gelten zusätzlich die Lizenz- und Nutzungsbedingungen des jeweiligen Herstellers, die vor oder bei der Bereitstellung zugänglich gemacht werden.
Die Kundschaft muss Zugangsdaten und Schlüssel vor unbefugtem Zugriff schützen. Eine Weitergabe oder Mehrfachnutzung ist nur erlaubt, soweit die jeweilige Lizenz dies vorsieht. Ist ein gelieferter Schlüssel bereits bei Übergabe ungültig oder entspricht der Inhalt nicht der Bestellung, gelten die Mängelrechte gemäss Ziffer 12.
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Domainregistrierung, Transfer und Verwaltung
Domainabfragen sind Momentaufnahmen. Eine Domain ist erst verbindlich registriert oder transferiert, wenn die zuständige Registry beziehungsweise der Registrar dies bestätigt. Simulix wickelt Domainleistungen über Openprovider und die jeweils zuständigen Registries ab; deren zwingende Vergabe- und Verfahrensregeln gelten ergänzend.
Der im Checkout angezeigte Preis bezieht sich eindeutig auf Registrierung, Transfer oder Verlängerung und auf den dort angegebenen Abrechnungszeitraum. Bei einem Transfer bleibt eine bestehende Restlaufzeit nach den Regeln der jeweiligen Top-Level-Domain erhalten; ob und um wie lange der Transfer zusätzlich verlängert, bestimmt die Registry. Das im Kundenkonto synchronisierte Ablaufdatum ist nach erfolgreichem Transfer massgeblich. Kostet der Transfer Simulix gemäss aktueller Registrar-Abfrage CHF 0.00, wird auch im Shop CHF 0.00 berechnet.
Je nach Top-Level-Domain werden die angegebenen Inhaberdaten oder durch Simulix verwaltete Kontaktangaben beim Registrar hinterlegt. Die Kundschaft bestätigt, dass ihre Angaben richtig sind, keine Rechte Dritter verletzt werden und die Domain rechtmässig genutzt wird. Simulix unterstützt auf Anfrage bei der Aktualisierung oder bei einem ausgehenden Transfer, sofern keine offenen, unmittelbar domainbezogenen Forderungen oder Registry-Sperren entgegenstehen.
Automatische Verlängerungen, Laufzeiten und Kündigungs- beziehungsweise Erneuerungsdaten werden im Kundenkonto angezeigt, sobald sie vom Registrar verfügbar sind. Eine deaktivierte Verlängerung oder fehlgeschlagene Zahlung kann zum Ablauf und zur späteren Löschung der Domain führen. Registry-Fristen können nicht nachträglich verlängert werden.
Die Eigentümerin beziehungsweise der Eigentümer einer Domain kann weitere Benutzer als Verwaltung oder Leseberechtigte einladen. Wer Einladungen versendet, ist für die richtige E-Mail-Adresse, die angemessene Rolle und den rechtzeitigen Entzug nicht mehr benötigter Zugriffe verantwortlich.
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Mailhosting und laufende Online-Dienste
Leistungsumfang, Speicher, Postfächer, Aliasse, Preis und Abrechnungsperiode ergeben sich aus dem gewählten Paket beziehungsweise der Bestätigung. Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates und kurzfristige technische Störungen können die Verfügbarkeit vorübergehend einschränken. Simulix behebt Störungen im eigenen Verantwortungsbereich mit angemessener Sorgfalt.
Mailhosting darf nicht für Spam, rechtswidrige Inhalte, Schadsoftware oder Angriffe verwendet werden. Zugangsdaten sind sicher aufzubewahren. Die Kundschaft bleibt für Endgeräte, lokale Archive und Sicherung besonders wichtiger Inhalte mitverantwortlich; Simulix trifft angemessene betriebliche Sicherungsmassnahmen, garantiert aber keine unbegrenzte Archivierung.
Bei Vertragsende kann der Zugriff nach dem bestätigten Enddatum beendet und der Dienst anschliessend gelöscht werden. Vorher sollte ein Export der benötigten Daten erstellt werden. Soweit technisch und rechtlich möglich, kündigt Simulix eine bevorstehende Löschung angemessen an.
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Dienstleistungen, Offerten und Projektaufträge
Bei individuellen Dienstleistungen bestimmen die freigegebene Offerte, ihre Positionen, Annahmefrist, Zahlungsbedingungen und Projekthinweise den konkreten Leistungsumfang. Optionale Positionen werden nur Vertragsbestandteil, wenn sie bei der Annahme ausgewählt sind.
Eine Offerte wird durch die im Angebot vorgesehene Bestätigung oder elektronische Unterschrift angenommen. Annahmezeitpunkt, Name, technische Nachweisdaten und ausgewählte Optionen werden zur Beweissicherung protokolliert. Änderungen nach der Annahme können Aufwand, Preis und Termine beeinflussen und werden vor Ausführung abgestimmt.
Mitwirkungspflichten – etwa das Bereitstellen von Inhalten, Zugängen, Entscheidungen oder Freigaben – müssen rechtzeitig erfüllt werden. Verzögerungen, die dadurch entstehen, verschieben vereinbarte Termine angemessen.
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Stornierung, Widerruf und freiwillige Rückgabe
Das Schweizer Recht kennt für Onlinekäufe kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht. Unberührt bleiben Mängelrechte sowie ausdrücklich zugesagte Rückgabe- oder Stornierungsmöglichkeiten.
Unbenutzte physische Produkte können nur nach vorheriger Bestätigung durch Simulix freiwillig zurückgegeben werden. Zustand, Originalverpackung, Vollständigkeit und Rückgabefrist werden dabei individuell bestätigt. Die Rücksendekosten trägt bei einer freiwilligen Rückgabe grundsätzlich die Kundschaft; bei einem berechtigten Mangel übernimmt Simulix die notwendigen Rücksendekosten.
Digitale Schlüssel, bereits begonnene individuelle Leistungen sowie ausgeführte Domainregistrierungen, Transfers und Verlängerungen können nach Bereitstellung nicht rückgängig gemacht werden, weil die Leistung sofort beziehungsweise über Dritte ausgeführt wird. Eine noch offene Mietanfrage kann im Kundenkonto storniert werden; für bereits bestätigte Mieten gelten die in der Bestätigung ausgewiesenen Bedingungen.
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Mängelrechte und Garantie
Für neue Waren gelten die gesetzlichen Mängelrechte während zwei Jahren ab Ablieferung. Bei ausdrücklich als gebraucht bezeichneten Waren kann die Frist, sofern beim Produkt klar angegeben, auf mindestens ein Jahr begrenzt werden. Zusätzliche Herstellergarantien gelten neben diesen Rechten nach den jeweiligen Garantiebedingungen.
Mängel sollten nach Entdeckung möglichst rasch mit Bestellnummer und geeigneter Beschreibung gemeldet werden. Simulix prüft den Fall und kann zunächst eine zumutbare Reparatur oder Ersatzlieferung anbieten. Ist dies nicht möglich, unverhältnismässig oder erfolglos, kommen je nach Schwere Preisminderung oder Vertragsaufhebung in Betracht. Zwingende gesetzliche Rechte werden nicht eingeschränkt.
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Kundenkonto, Sicherheit und zulässige Nutzung
Angaben bei Bestellung, Registrierung, Domainverwaltung und Miete müssen vollständig und richtig sein. Zugangsdaten, Einladungslinks, Auth-Codes, Lizenzschlüssel und Abhol-QR-Codes sind vertraulich zu behandeln. Verdächtige Zugriffe oder verlorene Zugangsdaten müssen unverzüglich gemeldet werden.
Automatisierte Angriffe, Umgehung von Schutzmassnahmen, Täuschung, unbefugte Zugriffe sowie die Nutzung der Leistungen für rechtswidrige Zwecke sind untersagt. Simulix kann betroffene Zugriffe vorübergehend sperren, wenn dies zur Sicherheit oder zur Abwehr eines konkreten Missbrauchs erforderlich ist, und informiert die betroffene Person soweit möglich.
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Haftung und Ereignisse ausserhalb der Kontrolle
Simulix haftet für direkte Schäden, die durch eine schuldhafte Verletzung vertraglicher Pflichten verursacht werden. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist, soweit gesetzlich zulässig, auf vorhersehbare, vertragstypische direkte Schäden begrenzt. Für indirekte Schäden und entgangenen Gewinn wird nur gehaftet, wenn dies zwingendes Recht verlangt.
Diese Begrenzungen gelten nicht bei Absicht, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben oder Gesundheit, arglistigem Verschweigen, ausdrücklich übernommenen Garantien oder anderen zwingenden Haftungstatbeständen.
Für Störungen bei Registries, Zahlungs-, Transport- oder Infrastrukturpartnern haftet Simulix, soweit Simulix den Partner sorgfältig ausgewählt und die Störung nicht selbst verursacht hat, nicht über den eigenen Verantwortungsbereich hinaus. Bei höherer Gewalt verschieben sich Leistungspflichten für die Dauer der Behinderung; beide Seiten werden informiert und suchen bei längerer Dauer eine faire Lösung.
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Datenschutz, Änderungen, Recht und Gerichtsstand
Wie Simulix Personendaten bearbeitet, ist in der Datenschutzerklärung beschrieben.
Für eine Bestellung oder Buchung gilt die beim Vertragsabschluss akzeptierte Fassung dieser AGB. Spätere Änderungen wirken nur für künftige Verträge, sofern sie nicht ausdrücklich gemeinsam vereinbart werden. Bei laufenden Diensten können notwendige Änderungen mit angemessener Vorankündigung erfolgen; bei wesentlichen Nachteilen besteht ein Kündigungsrecht auf den Änderungszeitpunkt.
Es gilt Schweizer Recht. Für geschäftliche Kundinnen und Kunden ist – soweit zulässig – Liestal Gerichtsstand. Bei Konsumentenverträgen bleiben die zwingenden gesetzlichen Gerichtsstände, insbesondere am Wohnsitz der Konsumentin oder des Konsumenten, vollständig erhalten.
Sollte eine einzelne Bestimmung unwirksam sein, bleibt der übrige Vertrag bestehen. An ihre Stelle tritt die gesetzliche Regelung; die unwirksame Bestimmung wird nicht zulasten der Kundschaft erweitert.
Noch etwas unklar?
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